Verdi verteidigt Winterdienste in Hannover gegen wachsende Kritik und Angriffe

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Eine schneebedeckte Straße mit Autos und Gebäuden auf beiden Seiten und Bäumen im Hintergrund.

Glatte: Gewerkschaft verteidigt Winterdienst gegen Kritik - Verdi verteidigt Winterdienste in Hannover gegen wachsende Kritik und Angriffe

Die Gewerkschaft Verdi hat sich in einer Stellungnahme hinter die Winterdienste in Hannover gestellt. Die Mitarbeiter der Arbeitsagentur und des Jobcenters sehen sich zunehmend öffentlicher Kritik und verbalen Angriffen ausgesetzt, nachdem sie in den vergangenen Tagen mit der Räumung von Schnee betraut waren. Die Gewerkschaftsführung betont, die Vorwürfe seien ungerechtfertigt und würden die unermüdlichen Anstrengungen der Teams ignorieren.

Jan Orbach, Leiter des Verdi-Bezirks Hannover-Heide-Weser, verurteilte die anhaltenden Angriffe auf die Räumkräfte scharf. Er hob hervor, dass die Mitarbeiter seit Tagen ohne Pause im Einsatz seien, um Straßen und Gehwege bei starkem Schneefall freizuhalten. Die Gewerkschaft weist Vorwürfe, die Belegschaft habe ihre Pflichten vernachlässigt, entschieden zurück.

Orbach äußerte zudem Frust über die mangelnde Wertschätzung für die geleistete Arbeit. Es sei entmutigend, dass die Anstrengungen der Teams öffentlich in Frage gestellt statt anerkannt würden, so der Gewerkschafter. Die Erklärung folgt auf wiederholte Beschwerden von Anwohnern über nicht geräumte Wege.

Mit ihrem Eingreifen rückt Verdi die Belastung der Winterdienste in den Fokus, die unter extremen Wetterbedingungen arbeiten. Die Verteidigung der Gewerkschaft zeigt die Kluft zwischen öffentlichen Erwartungen und den realen Herausforderungen bei der Schneeräumung im großen Stil. Die Mitarbeiter werden ihre Arbeit fortsetzen – doch die Spannungen zwischen den Teams und den Bürgern bleiben vorerst ungelöst.

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