Air Taxi Europa stellt Flugbetrieb ein – Insolvenz besiegelt das Ende

Air Taxi Europa stellt Flugbetrieb ein – Insolvenz besiegelt das Ende
Air Taxi Europa stellt Flugbetrieb ein – Insolvenzverfahren eröffnet
Die Fluggesellschaft Air Taxi Europa hat nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch das Amtsgericht Braunschweig alle Flugaktivitäten eingestellt. Das Unternehmen, das sich auf spontane Frachtflüge für Industriekunden spezialisiert hatte, war zunehmend in finanzielle Bedrängnis geraten, was schließlich zum Zusammenbruch führte.
Die Airline betrieb eine kleine Flotte von vier Frachtflugzeugen des Typs Cessna F406. Ihr Geschäftsmodell basierte stark auf der Nachfrage aus Branchen wie dem Automobilbau, doch ein drastischer Rückgang der Buchungen brachte das Unternehmen in existenzielle Schwierigkeiten. Hinzu kamen steigende Wartungskosten für die alternde Flotte, die die finanzielle Last weiter verschärften.
In den vergangenen Monaten hatte Air Taxi Europa versucht, sich zu restrukturieren, und Verhandlungen mit potenziellen Investoren geführt. Doch die anhaltende Krise in der deutschen Automobilindustrie machte eine Erholung unwahrscheinlich. Da keine tragfähige Lösung in Sicht war, leitete das Gericht das Insolvenzverfahren ein. Zum Insolvenzverwalter wurde der Anwalt Christoph Suding bestellt. Neun Mitarbeiter stehen nun vor einer ungewissen Zukunft, während das Unternehmen seine Aktivitäten einstellt.
Mit der Insolvenz endet die Ära von Air Taxi Europa – für die Industriekunden fällt damit ein wichtiger Logistikpartner weg. Die Entscheidung des Gerichts folgt auf gescheiterte Versuche, das Unternehmen angesichts sinkender Nachfrage und hoher Kosten zu stabilisieren.

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