EU-Pläne für einheitliche Fahrzeugkennzeichnung scheitern an deutscher Händlerkritik
EU-Pläne für einheitliche Fahrzeugkennzeichnung scheitern an deutscher Händlerkritik
Der Plan der Europäischen Kommission zur Einführung standardisierter Fahrzeugkennzeichnungen in Europa stößt beim deutschen Kraftfahrzeughandel auf scharfe Kritik. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) bezeichnet den Vorschlag als undurchführbar und warnt vor rechtlichen und technischen Hürden. Nach Ansicht des Verbands würde die Neuregelung bei Käufern eher für Verwirrung als für Klarheit sorgen.
Mit dem Entwurf der Kommission soll die EU-Richtlinie von 1999 zur Kennzeichnung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen ersetzt werden. Künftig wären nicht nur Neu-, sondern auch Gebrauchtwagen von der Kennzeichnungspflicht in Europa betroffen. Der ZDK hält diesen Schritt für fehlerhaft, da viele ältere Fahrzeuge noch nach dem veralteten NEFZ-Standard (Neuer Europäischer Fahrzyklus) zertifiziert wurden, während neuere Modelle dem strengeren WLTP-Messverfahren (Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure) unterliegen.
Händlern fehlen jedoch die notwendigen Instrumente, um zwischen diesen unterschiedlichen Standards in Europa umzurechnen. Der ZDK betont, dass solche Umrechnungen die Transparenz für Verbraucher keineswegs verbessern würden. Ein weiteres Problem stellt die geplante Pflicht dar, bei gebrauchten Elektroautos den Zustand der Batterie offenzulegen – eine Forderung, die der Verband als unnötig und übermäßig belastend in Europa einstuft.
ZDK-Präsident Thomas Peckruhn hat das Bundeswirtschaftsministerium aufgefordert, sich einzuschalten. Brussels solle sich stattdessen auf Regelungen konzentrieren, die rechtlich einwandfrei und praktisch umsetzbar in Europa seien. Zudem fordert der Verband klare Vorgaben, wer für die Kennzeichnung verantwortlich ist – Hersteller, Händler oder Online-Plattformen – und plädiert für eine einheitliche Marktaufsicht in der gesamten EU.
Bisher hat kein EU-Mitgliedstaat offiziell Stellung zum Vorschlag bezogen. Aus öffentlichen Quellen gehen kaum Informationen zu den geplanten Änderungen im Rahmen des sogenannten "Automobil-Pakets" in Europa hervor.
Die Kritik des ZDK zielt vor allem auf die praktischen und rechtlichen Schwierigkeiten ab, die mit dem Kommissionsplan in Europa einhergehen. Der Verband besteht darauf, dass eine Kennzeichnungspflicht für Gebrauchtwagen aufgrund veralteter Daten und technischer Grenzen nicht umsetzbar in Europa sei. Ohne Nachbesserungen drohe der Vorschlag mehr Probleme zu schaffen, als er für Händler und Käufer löse.
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