Tarifstreit bei der Hamburger Hochbahn: Verdi und Arbeitgeber bleiben uneins
Noch keine Einigung im Lohnstreit bei der HVV - Tarifstreit bei der Hamburger Hochbahn: Verdi und Arbeitgeber bleiben uneins
Die Tarifverhandlungen zwischen der Hamburger Hochbahn und der Gewerkschaft Verdi sind ohne Einigung gescheitert. Streitpunkte sind die Höhe der Lohnerhöhungen und die Laufzeit eines neuen Tarifvertrags. Beide Seiten betonen zwar Fortschritte, doch in zentralen Fragen bleibt die Schere weit offen.
Von den Verhandlungen sind mehr als 6.600 Beschäftigte betroffen. Sollte keine Einigung gelingen, drohen weitere Streiks.
Die Hamburger Hochbahn hatte ein gestaffeltes Lohnplus von bis zu 8,1 Prozent über 30 Monate angeboten. Zudem schlug das Unternehmen eine Erhöhung um 2,1 Prozent ab Juni 2026 vor – mit dem Argument, ein längerer Vertrag sorge für Planungssicherheit und verhindere künftige Konflikte. Verdi wies dies jedoch als Versuch zurück, ungünstige Bedingungen über einen zu langen Zeitraum festzuschreiben.
Die Gewerkschaft forderte stattdessen eine grundsätzliche Lohnerhöhung von 3,4 Prozent – mindestens jedoch 150 Euro monatlich – und zwar bereits innerhalb von nur 12 Monaten. Zudem warf Verdi dem Unternehmen vor, eine bereits früher vereinbarte Arbeitszeitverkürzung nun als Teil des Lohnangebots zu "verpacken", statt als echte Zugeständnis zu werten. Trotz Annäherungen in einigen Punkten scheiterte eine Einigung vor dem vorläufigen Ende der Gespräche.
Bisher wurden keine neuen Warnstreiks angekündigt, doch die Verhandlungen werden am 23. März fortgesetzt. Der Hauptstreitpunkt bleibt die Vertragslaufzeit: Verdi lehnt den Vorstoß der Hochbahn für eine längere Bindungsdauer ab.
Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 23. März angesetzt, akute Streiks stehen zunächst nicht an. Scheitern die Gespräche erneut, könnten jedoch weitere Behinderungen im Hamburger Nahverkehr folgen. Das Ergebnis wird alle 6.600 Hochbahn-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter direkt betreffen, die von den aktuellen Tarifverhandlungen erfasst sind.
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